Unsere Grundlagen

Unser Bund

Der BdP ist ein demokratischer Kinder- und Jugendbund, dessen Geschichte über hundert Jahre zurückreicht. In ca. 250 Städten und Gemeinden gibt es Stämme des BdP, die alle zusammen ein buntes und vielfältiges Bild unseres Bundes abgeben.

Alle Mädchen und Jungen tragen als Zeichen ihrer Zugehörigkeit, zum Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ein dunkelblaues Fahrtenhemd und das gelbe bzw. blau-gelbe Halstuch. Die Begegnungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene, vermitteln allen Kindern und Jugendlichen das Gefühl zu einer großen Gemeinschaft zu gehören.

Unsere Regeln

Unser Zusammenleben erwartet von jedem Einzelnen in unserer Gruppe, ein ständiges arbeiten an sich selber. Ohne jeglichen Anspruch auf ein menschliches Wertesystem, kann auf Dauer keine Gemeinschaft existieren. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im BdP haben sich hierzu ein eigenes Regelwerk gegeben, das jedem als Ansporn dienen soll, die Welt ein Stück lebenswerter zu gestalten.

Nicht die bedingungslose Umsetzung steht dabei im Vordergrund, sondern der immerwährende Versuch die eigenen Verhaltensweisen an allgemein gültigen Werten zu messen. Dazu möchten wir die Kinder und Jugendlichen in unseren Gruppen ermutigen.

Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein.

Ich will den anderen achten.

Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen.

Ich will aufrichtig und zuverlässig sein.

Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen.

Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen.

Ich will die Natur kennenlernen und helfen Sie zu erhalten.

Ich will mich beherschen.

Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen in der ich lebe.

Die große Idee

Im Jahre 1907 legte der Engländer Robert Baden-Powell (1857-1941) die Grundlagen für ein neuartiges Erziehungsmodell, das erstmals Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten betrachtete.

Seine Idee war ein System, das auf Eigenverantwortung aufbaute und Heranwachsenden die Möglichkeit gab, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und weiter zu entwickeln. Grundlage war die kleine verbindliche Gruppe, die jedem offen steht, der die Regeln anerkennt.

Aus der Idee der kleinen Gruppe wurde eine weltumspannende Bewegung.

Die größte freiwillige Organisationsform von Kindern und Jugendlichen.

 

 

Unsere zweite Wurzel

Im Jahre 1901 bildete sich in Berlin Steglitz eine Gruppe von jungen Gymnasiasten. Diese um Karl Fischer versammelte Schar, wollte ein selbstbestimmtes und von romantischen Vorstellungen durchsetztes Gruppenleben führen. Als Ideal galten die fahrenden Schüler des Mittelalters - die sogenannten Scholaren.

Naturerlebnisse auf Wanderfahrten sowie singen und musizieren kennzeichneten diese Gruppe, die sich kurze Zeit später den Namen Wandervogel gab und rasend schnell im gesamten deutschsprachigen Raum ausbreitete. Aus dieser verwegen anmutenden Wandervogelgruppe, wurde die Keimzelle für die deutsche bürgerliche Jugendbewegung. Der gänzlich neue Lebensstil, angereichert mit vielen neuen Ideen, stellte im wilhelminischen Deutschland eine völlig neue Definition von Jugend dar. Die Zivilisationskritik dieser Bewegung, bildete den Nährboden für viele alternative Lebens- und Gesellschaftsreformen.

In den zwanziger Jahren kam es zu einer Annäherung der Wandervögel, mit den damals sehr straff organisierten Pfadfindern.

Aus dieser Begegnung entstand die sogenannte bündische Jugend. Eine in Formen und Inhalten sehr schöpferisch aktiven, jugendlichen Subkultur.

Diese Bewegung hat im Laufe der letzten neunzig Jahre sehr viele Wandlungen und Neuausrichtungen durchlaufen.

Wir fühlen uns auch heute noch dieser Jugendbewegung verbunden und zugehörig.

Neuigkeiten

Neue Bilder und Berichte im Logbuch. 

 

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